FAMILIENGLÜCK IN SCHERBEN
Glauser-Preisträgerin Caroline Seibt erzeugt in „Weil sie lügt“ abgrundtiefe Spannung

Juli ist weg. Die Polizei ist überzeugt, dass sie ermordet wurde. Der Hauptverdächtige: Ausgerechnet ihr eigener Vater. Während die Familie unter den Anschuldigungen zerbricht, versucht Julis jüngere Schwester Anna stark zu sein – für ihre Eltern, die an der Trauer ersticken. Vor allem aber für ihren kleinen Bruder, der noch nicht begreift, dass Juli nie mehr zurückkommen wird. Als die Ermittlungen kurz vor dem Durchbruch stehen, muss Anna sich eingestehen, dass der Albtraum für ihre Familie noch nicht vorbei ist. Er hat gerade erst angefangen.
Psychologische Spannung zum Mitfiebern bringt Autorin CAROLINE SEIBT auf Einladung des Krimifestivals mit in die Junge Kirche. Für ihren Erstlingsroman „Das gestohlene Kind“ erhielt sie den Glauserpreis für das beste Debüt. Nach „Gestohlenes Kind“ und „Engelstöter“, dem zweiten Band aus der Weiland-Reihe, hat CAROLINE SEIBT mit „Weil sie lügt“ jetzt einen eigenständigen Psychothriller geschrieben. Sie versteht es meisterlich, Spannung aufzubauen, die sich fast bis ins Unerträgliche steigert. Nervenkitzel und emotionale Wucht verdichten sich bis zur letzten Seite - so sehr, dass die Autorin selbst ihre Haustür immer doppelt abschließt.
CAROLINE SEIBT, Jahrgang 1993, gehört zu den aufregendsten neuen Stimmen der deutschsprachigen Spannungsliteratur. Die gebürtige Hessin lebt heute in der idyllischen Region Hannover – ein starker Kontrast zu den düsteren Abgründen, die sie in ihren Psychothrillern heraufbeschwört.

Mit freundlicher Unterstuetzung von
